Leseprobe 3
Wachsen und Reifen
Augen, Gliedmaßen und Zeugungsorgane sind körperliche Anlagen,
welche erst nach einigen Wochen, Monaten oder Jahren voll funktionsfähig
werden. Das gleiche trifft ebenfalls für die seelischen und geistigen
Anlagen zu, die als kompakter Verband von Medienteilchen (Clustern)
in den Ausgleichsfeldern strukturiert sind.
Im Verlauf des Lebens werden die seelischen und geistigen Anlagen
in mannigfaltiger Weise angeregt (Gestirne, Arbeit, Partner, Umfeld).
Die Anlagen drücken sich in Form von Interessen aus. Jeder Mensch
ist bestrebt, seine Stärken im Leben zum Ausdruck zu bringen. Indem
praktische Erfahrungen gesammelt werden, lösen sich kompakte Cluster
in einzelne Medienteilchen auf und gelangen durch Quantensprünge
in Energieniveaus höherer Oktavbereiche. Dort vernetzen sie sich
holografisch mit bereits vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten
und es entstehen feinere Strukturen von Erkenntnissen und Erfahrungen.
(…) "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen", jeder Lernprozess
besteht zunächst aus groben Details, die sich zunehmend verfeinern.
Wenn wir Radfahren lernen, kommt es auf die Koordination von Pedalbewegung,
Lenken und Balance an. Zuerst fallen wir meist auf die Nase, mit
zunehmender Praxis steigen die Fertigkeiten - schließlich fahren
wir freihändig! Einige steigern sich sogar zur Perfektion des Kunstradfahrens.
Neue Erfahrungen vernetzen sich mit passenden, bereits vorhandenen
Erfahrungen auch anderer Ausgleichsfelder (z. B. über Oktaven).
Grobe Zusammenhänge (dichte Medienteilchen) werden in tieferen Energieniveaus
kernnaher Ausgleichsfeld-Bereiche, differenziertere Zusammenhänge
(feinere Medienteilchen) dagegen in höheren Energieniveaus kernfernerer
Ausgleichsfeld-Oktavbereiche gespeichert. Mit jeder Erfahrung wandelt
sich ein wenig dichte Materie in ausgedehnte um. Das Volumen, der
persönliche Freiraum wächst. Im Verlauf unseres Lebens können sich
so auch die höheren Ausgleichsfeld-Bereiche, die unsere Wünsche
und Sehnsüchte enthalten, (er-) füllen.
Während Lebensplan und -ziel zum Zeitpunkt der Geburt in Form von
geistigen Anlagen vorgegeben sind, müssen wir den Weg dahin selbst
finden. Wird der Inhalt des Lebensplanes in die sieben Oktavbereiche
herunter transformiert, ergeben sich Etappenziele. Es gibt verschiedene
Wege, zum Lebensziel zu gelangen. Allgemein gilt:
Förderndes nutzen und Hemmendes überwinden.
Erfolge sind meist mit dem Ansporn zu neuen Taten verbunden. Die
Möglichkeiten und zugleich die Grenzen individueller Erkenntnisfähigkeit
werden durch Neugier bzw. Interesse gesetzt. Beide Eigenschaften
sind Wegweiser durch das Leben, denn jeder zeigt nur für diejenigen
Bereiche Neugier und Interesse, die in ihm angelegt sind. So entwickeln
wir unsere Anlagen zur Reife: Im Verlaufe eines erfüllten Lebens
entsteht ein immer komplizierteres Netzwerk in den sieben Ebenen
der hierarchisch aufgebauten Ausgleichsfeld-Oktavbereiche. Sind
alle Ausgleichsfeld-Bereiche gefüllt, ist der Lebensplan vollendet.
Albert Schweitzer gab ein Beispiel für ein erfülltes Leben.
Der Alptraum des "Alterns" sollte durch die Freude am "Reifen"
abgelöst werden, denn mit jedem neuen Ausgleichsfeld-Bereich wachsen
die Tiefe des Verstehens und das Erfassen größerer Zusammenhänge.
So werden erworbene Erfahrungen zur Quelle von Weisheit. Mit jedem
neuen Ausgleichsfeld-Bereich gewinnen wir eine weitere Antenne,
können Umfeld-Wellen höherer Frequenzen empfangen. Bei jedem "Quantensprung"
wird Materie ausgedehnt. Dies wird als Zunahme persönlicher Freiheit
und Leichtigkeit empfunden, einengende Bindekräfte werden auf seelisch-geistigem
Gebiet frei. Das gleichzeitig die Leistungsfähigkeit körperlicher
Funktionen nachlässt, ist normal. Dies lässt sich in universalen
Größenordnungen beobachten. (…)
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Leseprobe 2
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