Genforschung wieder ganz am Anfang?
Alexandra Lène und Rolf Böttner
Vererbung ist ein weitaus komplizierteres Phänomen als bisher
angenommen. Menschen werden nicht primär von Genen erzeugt, aufgebaut
und gesteuert, da unsere Gene von den Mechanismen in ihren Hüllen
abhängig sind. Diese neu entdeckte Vielfalt wurde allerdings erst
zu etwa einem Prozent untersucht. Das Spannende dabei - diese Gen-Hüllen
entsprechen einem wesentlichen Prinzip unserer Überlegungen: dem
Ausgleichsfeld.
Erinnern wir uns: Mit dem 1990 gegründeten Humangenom-Projekt waren
hohe Erwartungen und Hoffnungen verknüpft. Mit der Sequenzierung
der Gene wollte man den Bauplan des Menschen entschlüsseln. Im Jahr
2003 wurde das Encode-Projekt gestartet, um alle aktiven DNA-Elemente
zu erfassen. Ende 2004 erkannte man, dass die rund 90% des menschlichen
Erbgutes, die man bisher als funktionslose Gen-Müll bezeichnet hatte,
wichtige Aufgaben erfüllen: So können DNS-Bereiche zwischen den
Genen bestimmte Gene ein- oder ausschalten und genetische Veränderungen
bewirken. Außerdem fand man variable Elemente, welche sogar völlig
neue Gene entwickeln können.
Gingen Wissenschaftler anfangs noch von 100.000 Genen aus, berichteten
sie im Jahre 2005 von nur 20.000 - 25.000 Genen. Mitte 2007 kam
eine herbe Ernüchterung, denn nun mussten Wissenschaftler eingestehen,
dass der Bauplan des Menschen nicht allein in den informationsreichen
Genen stecke, sondern insbesondere in dem zunächst als "DNA-Müll"
beschriebenen Erbgut. Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,488517,00.html
Von der DNA-Müllhalde zum wichtigen Kommunikationszentrum
Bereits 1993 hatte Alexandra Lène in ihrem Praktikum bei Prof. Popp
gelernt, dass der sogenannte biologische Müll aus einer gleichmäßigen
Abfolge sich wiederholender Gene besteht. Kurz nach der Entdeckung
des Universal-Prinzips hatten wir erkannt, dass die von uns als
Ausgleichsfelder bezeichneten Räumen zwischen Körper und Umfeld
besonders wichtig sind.
Dafür sprechen unter anderem folgende Fakten: Jedes Teilchen und
jede Welle, die vom Körper ins Umfeld gelangt oder umgekehrt vom
Umfeld den Körper erreicht, muss durch das Ausgleichsfeld hindurch.
Dabei kommt der Grenzschicht des Ausgleichsfeldes zum Umfeld eine
besondere Bedeutung zu. Selektiv, gleich einem intelligenten Filter,
werden nur die Stoffe ins Zellinnere geschleust (Salze, Proteine,
Enzyme), die dort benötigt werden. Unverträgliche Stoffe (Krankheitserreger)
oder Wellen (UV-Strahlen) werden gestoppt.
Ausgleichsfeld: Raum zwischen Körper und Umfeld, Aktionsraum in
welchem sich die Wechselwirkungen zwischen Körper und Umfeld abspielen.
Ausgleichsfelder verringern die Potenzialdifferenz zwischen Körper
und Umfeld. Unterschiedliche Potenziale können Dichte, Druck, Temperatur,
Masse sein. Beispiele für Ausgleichsfelder: die Erdatmosphäre, der
Duft einer Rose, die Wärme eines Ofens, Fruchtfleisch und Schale
eines Apfels, das Mikroklima unter einem Baum, der Schweif eines
Kometen, die ionisierte Luft im Bereich einer Hochspannungsleitung
oder die Dunstglocke über einer Stadt.
Nach dem Universal-Prinzip sind Chromosomen zudem hocheffiziente
Antennen, die während des Lebenszyklus einer Zelle ein übergeordnetes
Ausgleichsfeld aufbauen. Ein Ausgleichsfeld entsteht aus einem Kraftfeld
(Blaupause), kann bis zu sieben Oktavbereiche entwickeln und breitet
sich über die bekannte Zellgrenze hinaus aus.
Ausgleichfelder sind für den Aufbau der Zellsubstanz, die Stoffwechselvorgänge
innerhalb der Zelle und den Schutz der Zelle einschließlich Kern
vor äußeren Angriffen zuständig. Die Information einer Zelle ist
also nicht nur im Zellkern konzentriert, sondern auch im Ausgleichsfeld
gespeichert. Im Ausgleichsfeld sind jene aktiven Elemente angelegt,
welche die Funktionen wie das An- und Abschalten oder auch die Neuentwicklung
von Genen steuern.
Vieles spricht dafür, dass der physikalische Informationsgehalt
der Ausgleichsfelder den biochemischen bei weitem übersteigt. Die
gleichmäßige Abfolge der Gene, verbunden mit der spezifischen Form
des Chromosoms, garantiert besonders stabile und weit reichende
Ausgleichsfelder. Damit die Elemente im Ausgleichsfeld auch nach
Störungen richtig funktionieren, können sich diese immer an ihrem
Bauplan - den Genen im Kern - orientieren.
Einige der Grenzschichten von Ausgleichsfeldern werden in Biologie
und Physik als Membranen bezeichnet, andere sind noch nicht als
solche erkannt.
Das Leben einer Zelle und damit des gesamten menschlichen Organismus,
wird also nicht primär durch die Gene bestimmt, sondern von den
Wechselwirkungen zwischen Zelle und Umfeld. Unsere Empfindungen,
Gefühle und Gedanken sind beteiligt.
"Es ist alles weit komplizierter, als man sich das vor einem bis
zwei Jahren vorgestellt hat' sagte der Bioinformatiker Peter Stadler
vom Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig."
"Die Wissenschaftsgemeinde müsse nun einige grundsätzliche Betrachtungsweisen
über Gene, ihre Funktionen und die Evolution des Erbguts überdenken,
sagte Genpionier und NHGRI-Chef Collins. ‚Dies könnte wichtige Auswirkungen
für die Versuche haben, DNA-Sequenzen zu identifizieren, die bei
vielen Krankheiten des Menschen eine Rolle spielen.' Was die Wissenschaftler
aus 35 Forschungsteams von 80 beteiligten Organisationen aus elf
Ländern nun vorstellen, ist ein erster Blick in die neue Vielfalt:
Bislang haben die Encode-Forscher bei einem Prozent des Erbmaterials
systematisch untersucht, was diese Bausteine tun." Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,488517,00.html
Histone sind Bestandteile der Ausgleichsfelder
Selbst der Genforschungs-Pionier und NHGRI-Chef Collins musste kürzlich
zugeben, dass man die Funktion und die Evolution des Erbgutes grundsätzlich
überdenken müsse.
Im Spiegel-Online lesen wir am 14. Juni 2007:
"Dies könnte wichtige Auswirkungen für die Versuche haben, DNA-Sequenzen
zu identifizieren, die bei vielen Krankheiten des Menschen eine
Rolle spielen. Was die Wissenschaftler aus 35 Forschungsteams von
80 beteiligten Organisationen aus elf Ländern nun vorstellen, ist
ein erster Blick in die neue Vielfalt: Bislang haben die Encode-Forscher
bei einem Prozent des Erbmaterials systematisch untersucht, was
diese Bausteine tun.
Das Encode-Konsortium hat viele zuvor unbekannte Startschalter zum
Genablesen und neue Sequenzen, die die Aktivität der Gene regulieren,
identifiziert. Außerdem fand es oft Genschalter hinter den Genen
und nicht wie bislang gedacht nur davor. Andere Bereiche außerhalb
der Gene könnten bestimmen, wann, wie und zu welchem Zweck ein Gen
aktiviert werde. Zudem haben die Forscher entdeckt, dass auch das
Verpackungsmaterial der DNA, die Histone, eine wichtige Rolle beim
Ablesen des Erbguts und vor allem bei der Zellteilung spielt." Quelle:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,488517,00.html
Nach dem Universal-Prinzip gelten Histone als Bestandteile der Ausgleichsfelder,
welche die vollständigste Information der Zelle beinhalten. Welche
Gene abgelesen werden, hängt von dem elektromagnetischen Spektrum
ab, mit dem der Kern angeregt wird: Infolge dynamischer Regelmechanismen
innerhalb des Ausgleichsfeldes reagiert dieses auf Änderungen der
Umfeldbedingungen (Strahlung, Gifte, usw.) sofort durch Änderung
der "Filtereigenschaften". Das auf diese Weise veränderte Spektrum
gelangt zum Kern und kann dort eine Blockierung oder Aktivierung
von Genen und sogar den Bau neuer Gene bewirken.
DNA-Müll: Genhüllen als Motoren der Evolution statt stille Reserve
Das Encode-Team ist nunmehr der Auffassung, dass das, was vorher
als DNA-Müll angesehen wurde, gewissermaßen eine stille Reserve
sei; Genmaterial, das bei veränderten Umweltbedingungen aktiviert
werde.
Wir teilen diese Ansicht nicht, sondern sehen die Gen-Hüllen als
hocheffektive Ausgleichsfelder, die ganz entscheidend durch den
Teil der DNA erhalten wird; deren eigentliche Aufgabe noch nicht
entdeckt wurde. Diese bilden vielmehr an der Schnittstelle zwischen
Kern und Umfeld den Aktionsraum für sämtliche dynamische Wechselwirkungen
und sind deshalb die eigentlichen Motoren der Evolution.
Genmanipulation mit unabsehbaren Folgen
Diese Erkenntnis hat weitreichende Folgen. Denn Genmanipulationen
sind damit weder beherrschbar noch folgenlos für jedes hochkomplexe
Netzwerk.
Wir meinen: Der Mensch ist völlig von der Steuerfunktion der Ausgleichsfelder
der Gene abhängig. Das heißt: Eine, wenn auch nur geringfügige,
Änderung im Kern kann zu Veränderungen im Ausgleichsfeld und im
Umfeld führen. Somit können auch Systeme, die mit manipulierten
Objekten in Kontakt kommen, betroffen sein.
Derartige Veränderungen werden jedoch derzeit nicht erfasst, da
Versuche bislang nur auf biochemische Änderungen ausgerichtet sind.
Störungen im elektromagnetischen Ausgleichsfeld zeigen sich oft
erst in Situationen, in denen bestimmte Funktionen oder langfristige
Regulierungsmechanismen gefordert werden, wie z. B. Autoimmun-Krankheiten,
seelische Störungen oder verminderte Anpassungsfähigkeit.
Konsequenterweise fordern wir die Einstellung von Genmanipulationen
in unserer Umwelt, da sie unabsehbare Auswirkungen auf das Gesamtsystem
Erde haben.
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